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Sackmann, Eckart: "Kino auf Papier – vom Film-Bild-Roman zum Fotocomic." In: Deutsche Comicforschung 10 (2014), S. 79–103. 
Added by: joachim (02/21/2014 11:30:49 AM)   Last edited by: joachim (11/26/2018 05:47:14 PM)
Resource type: Journal Article
Languages: German
BibTeX citation key: Sackmann2014a
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Categories: General
Keywords: Germany, Historical account, Photo comics, Randformen des Comics
Creators: Sackmann
Collection: Deutsche Comicforschung
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Abstract
Von der Comicforschung werden Fotocomics kaum beachtet. In ihrer Heimat Italien und Frankreich verdankten sie ihre Popularität dem Kinofilm. Formal in vielem dem gezeichneten Comic ähnlich, zeigen Fotocomics eine weit geringere künstlerische Bandbreite als jener, bedienen jedoch alle trivialen Genres.
In Deutschland war der Fotocomic lange kein Erfolgsmodell. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sah man diese Form bei uns nicht. Dann geschah 1958 etwas, das dem Fotocomic für lange Zeit einen Stempel aufdrücken sollte. Auf dem Cover von Heft 46/1958 der Frauenzeitschrift Frau im Spiegel sahen die Leserinnen eine ungewohnte Ankündigung: »NEU Der französische Fotoroman«. Zwar waren es nur zwei Seiten pro Ausgabe, aber Frau im Spiegel schaffte es, den Fotocomic zum Markenzeichen zu machen. Später waren es dann die Sexpostillen und die Bravo (Foto Lovestory), die sich dieser Form bedienten. In den 80er Jahren bildeten Zeitschriften wie Gong populäre Filme in Form von Fotocomics ab.
  
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