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Köhn, Stephan: "Magical Girl als alternative Gender-Räume im Anime. Genderkonfigurationen und -konstruktionen am Beispiel der Fernsehserie »Pretty Cure«." In: Japanische Populärkultur und Gender. Ein Studienbuch. Hrsg. v. Michiko Mae, Elisabeth Scherer und Katharina Hülsmann. (Geschlecht und Gesellschaft, 62.) Wiesbaden: Springer VS, 2016, S. 51–74. 
Added by: joachim (12/08/2017 02:35:16 PM)   Last edited by: joachim (02/24/2020 04:31:43 PM)
Resource type: Book Article
Languages: German
DOI: 10.1007/978-3-658-10063-6_3
BibTeX citation key: 2016d
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Categories: General
Keywords: Animation, Gender, Japan, Production, Randformen des Comics, TV
Creators: Hülsmann, Köhn, Mae, Scherer
Publisher: Springer VS (Wiesbaden)
Collection: Japanische Populärkultur und Gender. Ein Studienbuch
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Abstract
Das japanische Magical Girlist seit dem weltweiten Hit der Anime-Serie »Sailor Moon« in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre auch in Deutschland mit einem Schlag bekannt geworden und zählt seitdem zu einem der beliebtesten Manga- und Anime-Sujets überhaupt. Zahlreiche (populär-)wissenschaftliche Arbeiten sehen den Erfolg der Serie vor allem in der Attraktivität der einzelnen Genderrepräsentationen begründet, die meist als reales Abbild eines neu aufgekommenen Frauenbildes in der Gesellschaft gedeutet werden. Derartige Arbeiten lassen dabei jedoch gänzlich außer Acht, dass die Produktion von Anime für das Fernsehen in extremem Maße von ökonomischen Aspekten geprägt ist, weshalb die werkinternen Genderrepräsentationen eine bei weitem kritischere Lesart erforderlich machen.
Anhand der Serie »Die Beiden sind Pretty Cure« (Futari wa Purikyua), die seit 2005 ununterbrochen in verschiedenen Staffeln im japanischen Fernsehen ausgestrahlt wird und als bislang erfolgreichste Magical-Girl-Serie überhaupt gilt, soll eine paradigmatische Untersuchung verdeutlichen, wie sehr der komplexe Produktionsprozess einer Anime-Fernsehserie Genderrepräsentationen und -konstruktionen im Genre Magical Girl determiniert. Dazu wird der Beitrag in einem ersten Schritt einen Einblick in die spezifischen Produktionsbedingungen des Fernsehmarktes geben und dabei aufzeigen, wovon die Genderrepräsentationen in einer Anime-Fernsehserie in erster Linie beeinflusst werden. In einem zweiten Schritt wird ein historischer Überblick über das Genre und seine wichtigsten Vertreter verdeutlichen, was als genderspezifische Besonderheiten des Narrativs des Magical Girl anzusehen sind und welche Funktionen sie erfüllen. In einem dritten Schritt demonstriert eine ausführliche Analyse der Pilotserie »Die Beiden sind Pretty Cure«, wie das genretypische Magical-Girl-Narrativ hier umgesetzt wird und welche Lesarten an einen (Fernseh-)Anime gestellt werden können und müssen, um dem Medium als Repräsentationsform in seiner ganzen Vielschichtigkeit und Komplexität gerecht zu werden.
  
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