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Košenina, Alexander: "»Kontinuierliche Bildergeschichten«. Mit »Max und Moritz« überwindet Wilhelm Busch die Grenzen von Malerei und Poesie." In: Zeitschrift für Germanistik 26.2 (2016), S. 386–402. 
Added by: joachim (03/19/2016 10:56:00 AM)   
Resource type: Journal Article
Languages: German
Peer reviewed
DOI: 10.3726/92153_386
BibTeX citation key: Koenina2016
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Categories: General
Keywords: Busch. Wilhelm, Early forms of comics, Germany, Sequentiality
Creators: Košenina
Collection: Zeitschrift für Germanistik
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Abstract
Lessings Unterscheidung der sukzessiv voranschreitenden Poesie von der simultan darstellenden Malerei im Laokoon treten in diesem Beitrag Beispiele für die Kombinierbarkeit beider Zeichensysteme entgegen. Dazu wird Wilhelm Buschs Verfahren, ›in Bildern zu schreiben‹ – Zeichnungen und Verse also gleichzeitig zu konzipieren und in einen zeitlichen Verlauf zu bringen – anhand von Max und Moritz (1865) entwickelt. Seine textlich unterlegten Folgen aus Einzelzeichnungen markieren einerseits die Frühgeschichte des Comics; andererseits greifen sie auf ältere Modelle von Simultanabbildungen und Bildzyklen zurück, wie sie sich etwa bei William Hogarth finden. Dessen Serien, mit so bezeichnenden Titeln wie ›Progress‹ oder ›Stages‹, bilden den Kontext für den Versuch, die von Lessing im Laokoon eng definierten »Grenzen der Malerei und Poesie« bei Wilhelm Busch für überwunden zu erklären.
  
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